Suche Lupe  
 

Abonnentenzugang

Anmeldung mit Kundennummer (Benutzername) und Postleitzahl (Passwort)

Hilfe

Anmelden
 

Bücher-Empfehlung

Point&Figure Buch Thomas Dorsey

Sicher anlegen mit Point&Figure. Klare Signale mit einfachen Methoden.

von Thomas Dorsey

 

Top-Speed Investor

Andreas Sommers "Top-Speed Investor": Profitieren Sie in jeder Börsenphasen von den steilen Kursanstiegen der 5 stärksten Aktien im Markt.

 
Jetzt bookmarken:ask.comblogmarksdel.icio.usde.lirio.usdigg.comFeed me links!Folkdgoogle.comhype it!LinkaARENAlive.comMister WongnetscapeoneviewSpurlstumbleupon.comTechnoratiWebnewsYahooMyWebYiggIt

 
Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 5.0 von 5 Sternen. 3 Stimme(n).
Drucken
Zu den Kommentaren
 
 

Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 6

04.03.2010 08:32 Uhr von Andreas Sommer

Im 6. Teil seiner Beitragsreihe zum Momentum zeigt Chartanalyse-Trends-Chefredakteur Andreas Sommer eine weitere Möglichkeit der Signalgenerierung und deren Interpretation auf.

Zuverlässige Signale: Momentum einer AktieLupen-Symbol

Kursdynamik identifiziert: dann empfiehlt Andreas Sommer den Ein- oder Ausstieg

Im 6. und 7. Teil unserer Beitragsreihe über das Momentum hier auf Chartanalyse-Trends wollen wir uns mit alternativen Interpretationsmöglichkeiten auseinandersetzen.

 

Da die Thematik doch etwas umfangreicher ist, als von mir zunächst unterstellt, habe ich mich entschlossen, noch einen weiteren Teil anzuhängen.

Die Kreuzung des Momentum-Indikators mit der Mittelllinie (Nulllinie) und seine Bewegungsrichtung darüber oder darunter ist die klassische Form der Signalgenerierung und Trendbeurteilung. Dabei gilt ein Überschreiten der Nulllinie von unten nach oben als Kaufsignal und von oben nach unten als Verkaufssignal.

 

Weitere Möglichkeiten der Interpretation, die wir hier diskutiert hatten, waren der Bruch von Trendlinien im Indikator sowie das Auftreten von Divergenzen (abweichendes bzw. nicht bestätigendes Verhalten zur Kursentwicklung).

 

Man nehme: einen Gleitenden Durchschnitt

 

Weitere Möglichkeiten der Signalgenerierung sind beispielsweise das Hinzufügen von Gleitenden Durchschnitten oder das Markieren von Neutralen Zonen bzw. von Extrem-Bereichen. Wir wollen uns heute zunächst auf das Hinzufügen von Gleitenden Durchschnitten fokussieren.

 

Da die Interpretation von Trendlinien dem weniger geübten Chartisten unter Umständen Schwierigkeiten bereitet, mag dieser es als einfacher empfinden, sich die Kaufsignale und Verkaufssignale vom Computer generieren zu lassen. Beispielsweise durch das Hinzufügen eines Gleitenden Durchschnitts.

Bei dieser Betrachtung nehmen wir einen Wechsel der Schwungkraft immer dann an, wenn sich Momentum und Gleitender Durchschnitt überkreuzen. Dies führt gegenüber der herkömmlichen Betrachtung in aller Regel zu einer Erhöhung der Anzahl der Signale.

 

Des einen Vorteil ist des anderen Nachteil

 

Die Wahl des Gleitenden Durchschnitts übt ebenfalls einen Einfluss auf die Zahl der generierten Signale aus. Bei einem kurzen Gleitenden Durchschnitt erhöht sich die Zahl der Signale signifikant: Die Signalgenerierung erfolgt häufig früher – das System neigt dabei allerdings meist auch zur Generierung von Fehlsignalen.

 

Ein längerer Gleitender Durchschnitt erzeugt deutlich weniger Signale, hat dafür häufig den Nachteil, dass die Signale erst recht spät kommen.

Schauen wir dazu einmal gemeinsam auf den nachfolgenden DAX-Chart:

<media 16423 _blank></media>
DAX: 50-Tage-Momentum in Kombination mit GD25 sowie GD100

Kurzer oder langer Gleitender Durchschnitt?

Dieser Chart des DAX enthält zusätzlich das 50-Tage-Momentum als Indikator – einmal mit einem kurzen Gleitenden Durchschnitt über 25 Tage (halber Zeitraum des Momentum) und einmal mit einem längeren Gleitenden Durchschnitt über 100 Tage (doppelter Zeitraum des Momentum). 
   

Die Wahl des Zeitraums für die Gleitenden Durchschnitte ist hier natürlich willkürlich, um die Unterschiede deutlicher zu machen – Sie können selbstverständlich mit anderen Zeiträumen experimentieren. 50 Tage für das Momentum ist übrigens meine persönliche Einstellung, die ich für meine Analysezwecke als optimal empfinde und auch so in meinem Börsendienst Momentum Trader verwende.

 

Ausgehend von der unteren Indikatorkombination habe ich Ihnen einmal die hier generierten Signale (grüner Balken: Kaufsignal, roter Balken: Verkaufssignal) eingezeichnet. Dabei ist sehr schön zu erkennen, dass Sie sich bei Verwendung des kürzeren Gleitenden Durchschnitts auch diverse Fehlsignale „einkaufen“ (gelb unterlegt). 

 

Dies geschieht zumeist in kleineren Korrekturphasen des Marktes sowie bei eher seitwärts gerichteten Marktbewegungen.

  

Aktueller Vergleich beider Indikator-Kombinationen

 

Die hellblaue Linie im oberen Chartteil soll meine Aussage zu den Vor- und Nachteilen beider Indikator-Kombinationen unterstreichen. Beide Kombinationen gaben zeitgleich am 21. Januar 2010 das Signal zum Ausstieg aus dem DAX.

  

Während die untere Kombination noch nicht wieder „im Markt“ ist, hat die obere Kombination bereits 3 Signale (2x Kauf, 1x Verkauf; hellblaue Balken) generiert. Während sich die Qualität des letzten Kaufsignals erst noch erweisen muss, hätten die beiden vorausgegangenen Signale Ihnen jeweils Verluste beschert, da sie exakt an einem Zwischenhoch bzw. Zwischentief des DAX generiert wurden.

 

Mit der unteren Kombination wären Ihnen diese beiden Fehlsignale erspart geblieben. Die hellblaue Linie macht indes deutlich, dass Sie auch mit dieser Kombination – zumindest Stand heute – keinen Vorteil erlangt hätten, da der DAX bis gestern wieder das vorherige Ausstiegsniveau erreicht hat.
Kein Handelssystem ist perfekt!

 

Sie sehen: Auch dieses Handelssystem ist nicht perfekt – wie sollte es auch, da es nie ein perfektes Handelssystem geben wird. Der Vorteil der einen Kombination ist der Nachteil der anderen und umgekehrt.

 

Einen Punkt sollten Sie indes NIE unterschätzen: Sie wissen bei der Generierung eines Signals nie im Voraus, wie sich ein Markt im Anschluss entwickelt. Aus einem scheinbar harmlosen Verkaufssignal könnte ein Crash erwachsen.

 

Ein scheinbar unbedeutendes Kaufsignal könnte Ihnen einen Mega-Gewinn produzieren. Daher gilt: Wenn Sie sich auf ein mechanisches Handelssystem – gleich welcher Art – einlassen, dann müssen Sie auch JEDES darin generierte Handelssignal ernst nehmen.

P.S.: Hier gelangen Sie direkt zu den bisherigen Teilen unserer Beitragsreihe zum Momentum:

Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 1
Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 2
Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 3
Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 4
Momentum: Der Kursdynamik auf der Spur - Teil 5

 
 

Kommentare zum Artikel

Keine Anmerkungen

Anmerkung hinzufügen

* - obligatorisches Feld


 

 

 

 
 
Partner von Finanz Horizonte

Chartanalyse-Trends

GRATIS: Marktkommentare + Trading-Tipps

 

Sie erhalten das Trading-Telegramm „Chartanalyse-Trends“ und die exklusiven Marktberichte und Angebote.

 

Zusätzlich erhalten Sie den Spezialreport „7 Profi-Tipps für krisensicheres Traden und Investieren“.

Aktuelle Videos

Point&Figure Trader - Webinar

Online-Seminar mit Jörg Mahnert vom 24.06.2010

 

Marktübersicht Indices

Powered by GOYAX




 

Chartanalyse-Trends Umfrage

Welche Inflationsgefahren sehen Sie für die nächsten 3 Jahre?

 
 
 
 
 

Top / Flop DAX

Aktienindex
powered by GOYAX

 

Momentum Trader

Andreas Sommers "Momentum Trader: Die besten fundamentalen Wachstumswerte & optimales Timing dank perfekter Chartanalyse

 

Interessante Links